Unterstützung des BfN-Projektes zum Schutz der Gelbbauchunke

  • Beteiligte Organisationen:
    • NABU Landesverband Niedersachsen
    • NABU Landesverband Baden-Württemberg
    • NABU Landesverband Nordrhein-Westfalen
    • NABU Landesverband Hessen
    • NABU Landesverband Rheinland-Pfalz
    • NABU-Naturschutzstation Aachen
    • Biologische Station Bonn/Rhein-Erft
    • Biologische Station Oberberg
    • Institut für Zoologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
    • Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover
    • Unterstützung durch den Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (vero)
    • Unterstützung durch den Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE)
    Laufzeit des Projekts:

    Projekt ist abgeschlossen (endete 2018)

    Räumliche Geltung:

    Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg

    Beschreibung:

    Das Projekt zielte darauf ab, die bundesweit stark gefährdete Gelbbauchunke zu schützen und dabei zur Erhaltung und Renaturierung ihrer Lebensräume beizutragen, um ihren Bestand langfristig zu sichern. Die Gelbbauchunke fungierte dabei als Leit- und Zielart, da sie stellvertretend ist für eine Vielzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten, die alle in den gleichen Lebensräumen vorkommen – dynamische strukturreiche Offenlandschaften mit temporären Klein- und Kleinstgewässern in unterschiedlichen Sukzessionsstadien. Da solche von Dynamik und Strukturvielfalt geprägten Offenlandschaften in Deutschland mittlerweile sehr selten geworden sind, dienten Flächen der Steine-Erden-Industrie, etwa aktive oder stillgelegte Steinbrüche als Sekundärlebensräume. Wichtige Projektmaßnahmen waren die Wiederherstellung geeigneter Lebensräume zur Stützung bestehender Gelbbauchunken-Vorkommen und die Anlage von Trittsteinbiotopen zur Vernetzung stark isolierter Populationen.

    Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das BfN gefördert, Projektträger war der NABU Niedersachsen und Kofinanzierer waren die Länder Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Das Projekt endete 2018. Durch regelmäßige Projekttreffen und die enge Zusammenarbeit der Unternehmen mit den Projektmitarbeitern, wurde der Kontakt zum NABU und den Biologischen Stationen intensiviert. Zudem wurde das gegenseitige Verständnis und Vertrauen gesteigert. Das Monitoring und die naturschutzfachliche Begleitung erfolgten durch den NABU und die beteiligten Biologischen Stationen. Darüber hinaus waren zahlreiche Kooperationspartner wie beispielsweise Naturschutz- und Forstbehörden, Naturschutzgruppen, Rohstoffindustrieverbände und das Militär an dem Projekt beteiligt.

    Ansprechpartner:

    Raimo Benger
    Verband der Bau- und Rohstoffindustrie
    ra-benger@vero-baustoffe.de

    Christian Grolig
    Verband der Bau- und Rohstoffindustrie
    christian.grolig@baustoffverbaende.de

    Manuel Sedlak
    Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg
    Sedlak@iste.de


    Quelle: HeidelbergCement AG/ Jochen Roeder
    Quelle: vero
    Quelle: ISTE
    Quelle: ISTE